|
[definition] |
 |
Gelbfieber |
|
|
|
|
 |
Schwarzes Erbrechen
|
 |
Eine durch Gelbfieberviren ( Familie der Flaviviren ) verursachte fieberhafte, hämorrhagische Infektionskrankheit, die vor allem in den warmen Gebieten ( u.a. Afrika, Mittel – und Südamerika ) vorkommt, durch Mückenstiche ( Aedes aegypti / Gelbfibermücke ) auf den Menschen übertragen wird, bezeichnet man als Gelbfieber. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel ca. 3 – 8 Tage.
Die Symptome sind am Anfang grippeähnlich : Kopf – und Gliederschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen usw., nachdem die Beschwerden entweder für kurze Zeit oder endgültig abklingen. Wenn die Krankheit hier nicht ausheilt ( in ca. 15 % der Fälle ) tritt das gefährliche " hämorrhagische Fieber " auf, das sich in : Leberschwellungen, Nierenbeschwerden, Kreislaufkollaps, Blutungen ( innere und äussere : Haut -, Darmblutungen ), Blut im Stuhl, Bluterbrechen äussert. Bewustseinsstörungen und Verwirrung können in den fortgeschrittenen Stadien auch nicht ausgeschlossen werden. Diese gefürchtete, hämorrhagische Variante verläuft in ca. 50 % der Fälle tödlich.
Schutzmassnahmen : Moskitonetze ( Schutz gegen Kriebelmücken ), Insektenmittel ( Sprays, Hautcremes, Räuchermittel usw. ), Medikamente, Vorsicht bei Bluttransfusionen und Transplantationen, Blut zu Blut Kontakt meiden, geeignete Kleidung ( hellfarbige Kleidung : langärmelige Oberteile, lange Hosen usw. );
Eine Impfung ist möglich, wird subkutan oder intramuskulär verabreicht, hält 10 Jahre an und ist gut verträglich.
Aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ( IfSG ), das in Deutschland am 1. Januar 2001in Kraft getreten ist, muss der Verdacht, die Erkrankung und der Tod an Gelbfieber, wie auch der Nachweis der Viren namentlich dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Die Erkrankung ist neben weiteren Erkrankungen wie z.B. Cholera, Pest und Ebola quarantänepflichtig. |
|
|
|